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18.11.2002
Sterbehilfe in Italien trotz Verbots keine Seltenheit
Mailand (ALfA). Vier von fuenf Intensivmedizinern in Italien haben passive Sterbehilfe praktiziert, vier von hundert die aktive. Das berichtet die Deutsche Aerztezeitung unter Berufung auf eine Umfrage der Uni Cattolica unter 259 Aerzten auf 20 Intensivstationen Mailands. Wie der "Corriere della Sera" meldet, haben 38 Prozent der anonym Befragten auf lebensverlaengernde Massnahmen ein Mal verzichtet, 42 Prozent mehrmals.
Aktive Sterbehilfe ist in Italien verboten und wird wie Mord behandelt. Jedoch war im April ein Mann freigesprochen worden, der mit vorgehaltener Waffe das Beatmungsgeraet seiner Frau, die im Koma lag, abschalten liess.
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