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01.10.2002
Beste CDU-Wahlkreisergebnisse für katholische Lebensrechtler
Auch Parlamentarischer Geschäftsführer gegen Abtreibungen und Stammzellenimport
S t u t t g a r t (idea) - Die besten Wahlkreisergebnisse der CDU haben konservative Katholiken erzielt, die sich öffentlich zum Lebensschutz bekannt haben. Den größten Anteil an Erststimmen erhielt Manfred Carstens in Cloppenburg/Vechta mit 62,2 Prozent. Ihm folgen Franz Romer (Biberach, 57,7 Prozent), Tanja Gönner (Sigmaringen, 54,9 Prozent) und Martin Hohmann (Fulda, 54 Prozent). Sie unterstützen Forderungen nach einer Revision des Abtreibungsparagraphen 218, um die Möglichkeit zur Abtreibung wieder einzuschränken, und nach einem Importverbot von embryonalen Stammzellen. Carstens und Hohmann beteiligten sich auch an der Umfrage der “Aktion Lebensrecht für Alle” (ALfA) zur Haltung der Bundestagskandidaten zu Abtreibung, aktiver Sterbehilfe, Embryonenschutz, Präimplantationsdiagnostik (PID) und Klonen und bekamen aufgrund ihres kompromißlosen Eintretens für den Lebensschutz eine positive Wahlempfehlung. Romer ist Mitglied der unionsinternen Initiative “Christdemokraten für das Leben” (CDL), Gonner hat sich als stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union wiederholt gegen Forschungen an embryonalen Stammzellen ausgesprochen. Auch der neue Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Volker Kauder (Rottweil/Tuttlingen), gehört zu den Befürwortern strenger Kriterien für den Lebensschutz. 1995 stimmte er gegen die Liberalisierung von Abtreibungen, in diesem Jahr gegen den Stammzellenimport.
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